21. April 2012, 15:00 Uhr

Alle Fakten zum Spiel bei der Hertha

Der Hauptstadt-Club hat das Schlusslicht zu Gast. Anschließend wird es schwerer, denn die Berliner müssen zu den heimstarken Schalkern und am 34. Spieltag kommt ausgerechnet Ex-Trainer Markus Babbel mit Hoffenheim ins Olympiastadion.

Hertha hat erstmals in dieser Saison fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Die Berliner sind gegen die Pfälzer seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen (fünf Siege, zwei Remis).

Hertha holte aus den bislang 15 Heimspielen nur zwölf der 45 möglichen Punkte. Nur Gegner Kaiserslautern war zuhause noch erfolgloser.

Die Pfälzer sind seit 21 Partien sieglos – nur ein einziges Mal gab es in der Bundesliga eine längere derartige Serie: Tasmania Berlin (31 Spiele ohne Sieg, 65/66).

In über der Hälfte (16 von 31) der Saisonspiele blieb Kaiserslautern ohne Torerfolg, nur 19 Tore erzielte der FCK – zum gleichen Zeitpunkt einer Saison traf nur Tasmania Berlin noch seltener (65/66, zwölf Tore).

Otto Rehhagel benötigt mit seinen Berlinern jeden Punkt. Schon ein Remis bedeutet am Samstag aber auch, dass er seinen Ex-Verein Kaiserslautern endgültig in die Zweitklassigkeit befördert.

In der Pfalz machte sich Rehhagel ein Stück weit unsterblich, als er die Pfälzer als Aufsteiger 97/98 zur Meisterschaft führte. Außerdem bestritt Rehhagel als Aktiver den Großteil seiner Bundesliga-Spiele für den FCK (16 Tore in 148 Spielen).

Wenn Kaiserslautern nicht siegt oder Köln parallel punktet, dann steht der dritte Abstieg des FCK nach 1996 und 2006 unumstößlich fest.

Mit Krassimir Balakov gingen alle fünf Spiele verloren. Sollte der FCK auch in Berlin verlieren, dann wäre der Bulgare erst der siebte Coach der Historie, der die ersten sechs Partien bei einem neuen Verein verliert (im anschließenden Heimspiel gegen Dortmund könnte Balakov Geschichte schreiben, die ersten sieben Spiele verlor noch nie ein Trainer).

Hertha fehlten zuletzt in Leverkusen gleich fünf Innenverteidiger: Franz (Kreuzbandriss im Hinspiel beim FCK), Hubnik (Außenbandanriss im Sprunggelenk), Janker (Leistenbeschwerden), Mijatovic (Achillessehnenreizung) und Neumann (Oberschenkelprobleme). Jetzt ist auch noch Linksverteidiger Kobiashvili gesperrt.

Nur gegen den HSV (58 Treffer) erzielten die Berliner zuhause mehr Tore als gegen Kaiserslautern (53) .

Herthas letzte Heimniederlage gegen Lautern gab es im Dezember 2000: Damals trafen für Hertha beim 2:4 Michael Preetz und Sebastian Deisler, für die Pfälzer waren Klose per “Doppelpack”, Youri Djorkaeff und Jeff Strasser erfolgreich.

Hertha ging zuhause 14 Mal gegen den FCK 1:0 in Führung – alle Partien wurden gewonnen.

Quelle: bundesliga.de

2. Liga | Thilo | Trackback

6 Kommentare zu “Alle Fakten zum Spiel bei der Hertha”

  1. haaksbergen: ()

    Endlich mal Charakter in der 1. Halbzeit gezeigt. Gut gemacht.

  2. fifilein: ()

    Sieg! Bravo!! 2. Liga, fürchte dich.

  3. Anonymous: ()

    Vor wem soll sich denn die 2.Liga fürchten? Der FCK kann froh sein, wenn er die 2.Liga heil übersteht.

  4. fifilein: ()

    Ich glaube nicht, daß es Kaiserslautern ergeht wie derzeit Rostock. Meines Erachtens machen 5 oder 6 Vereine den Aufstieg nächste Saison unter sich aus und da ist der FCK dabei. Man möge an diese weisen Worte denken, so etwa ab Februar 2013.
    Und irgendwann alsbald – wie einst Phönix aus der Asche – stößt der einzig senkrechte Verein des deutschen Fußballs mit Macht dazu, nämlich der SV Waldhof.
    Ist sonst noch was unklar?

  5. Anonymous: ()

    fifilein ich mag dich irgendwie! Könntest nicht daran arbeiten, den SV Waldhof und den 1.FCK zusammen zu führen, damit man gemeinsam in der 1.Liga Dortmund und Bayern das Leben sauschwer machen könnte?

  6. fifilein: ()

    Die Waldhöfler sind dafür zu gut. Immerhin haben sie gestern 1860 München genagt und zwar auswärts. Das soll der FCK erst mal nachmachen.

Kommentar verfassen

Trackbacks Follow, Kommentare Nofollow



Ähnliche Artikel: