Eine GmbH für den Basketball
Was lange währt, wird endlich gut: Nach ellenlangen Verhandlungen und Diskussionen steht nun fest, dass die Profi-Basketballabteilung des 1. FC Kaiserslautern bis zum April aus dem Dachverein ausgegliedert und in eine GmbH umgewandelt wird. Gesellschafter werden drei ortsansässige Investoren, die den Club z.T. schon seit einiger Zeit finanziell unterstützen. Wie die Rheinpfalz berichtet, reichten die FCK-Baskets gestern Mittag beim Deutschen Basketball-Bund (DBB) in Hagen fristgerecht die Lizenzunterlagen für die Erste Bundesliga ein.
Fest stehen soll auch der Umzug vom kleineren Schulzentrum Nord in die ehemalige Eissporthalle in Kaiserslautern Down-Town. Die GmbH will die Halle für 150.000 € vom Eigentümer, sprich der Stadt Kaiserslautern, kaufen und zu einer Basketballarena mit mindestens 3000 Zuschauerplätzen umrüsten.
Neben einem Etat von mindestens 1.000.000 € per Annum ist diese Zuschauerkapazität ebenfalls eine wichtige Bedingung, die für den Erstligaaufstieg realisiert werden muss. Laut Rheinpfalz wird im Falle der Zweitligameisterschaft der Minimum-Etat wahrscheinlich sogar um etwa eine halbe Million € überschritten werden.
Ein Umzug war unabhängig von einem Auftsieg in die Eliteliga unumgänglich, da auch für die neu geschaffene Liga Pro A (ersetzt dann die momentane Zweite Klasse) neue Regularien gelten; allerdings sind hier nur Zuschauerplätze für 1000 Leute vorgeschrieben.
Quellen: Rheinpfalz, fck-baskets.de
Basketball | Fabe | Trackback
Mehr dazu:
[...] hat zugestimmt mit den Basketballern des FCK über die Eissporthalle zu verhandeln. Die Basketball GmbH soll für die Halle um die 150.000 Euro bezahlen. Für die Entrümplung und Renovierung [...]
[...] seit Ende März. Aufgrund einer “unklaren steuerrechtlichen Situation” wird das Projekt Basketball-GmbH und damit auch der Kauf und die Aufbereitung der ehemaligen Eissporthalle vorerst also nicht zu [...]