“Ich hätte sogar Geld gezahlt, um in Kaiserslautern spielen zu dürfen”
Dieser Satz stammt von einem der berühmtesten Söhne des Betzenbergs. Einem der gemeinsam mit 4 anderen Roten Teufeln 1954 in Bern zum Helden wurde. Einem großartigen Sportler. Einem echten FCKler, der das verkörpert, wovon dieser Tage in Kaiserslautern so oft gesprochen wird: Herzblut.
Die Rede ist von Horst Eckel, dem Windhund. Heute feiert einer der drei letzten noch lebenden 54er Weltmeister seinen 80. Geburtstag.
Bereits mit 17 Jahren wechselte der gebürtige Vogelbacher zum FCK, um nur zwei Jahre später deutscher Meister zu werden. Zwei weitere Jahre darauf, im Jahre 1953, gelang ihm dieser Erfolg mit “seinem” FCK erneut.
An der Seite von Fritz Walter, der für ihn sowohl Vorbild als auch enger Freund war, reifte Eckel in Kaiserslautern zum Nationalspieler und Helden für Millionen von Menschen im zerstörten Nachkriegsdeutschland. Von 1952–1958 lief Eckel insgesamt 38 mal für die Deutsche Nationalsmannschaft auf. In sagenhaften 213 Spielen für die Roten Teufel, traf er, anfangs noch als Mittelstürmer, später als Außenläufer (heute rechtes offensives Mittelfeld) satte 64 Mal ins Tor des Gegners.
Der Weltmeistertitel 1954 gilt bis heute als der Meilenstein in der deutschen Fußballgeschichte. Als krasser Außenseiter schlug die DFB Elf im Finale die Mannschaft aus Ungarn mit 3:2 und trug so einen entscheidenden Teil dazu bei, dass Deutschland nach dem Krieg wieder in die Völkergemeinschaft aufgenommen wurde.
Heute wird Horst Eckel auf “seinem” Betze geehrt. Über 200 Gäste, unter ihnen Uwe Seeler, Theo Zwanziger und die gesamte Mannschaft des FCK, sind dabei, wenn ihm der 1.FC Kaiserslautern und der DFB die Ehre erweisen.
Der Deutsche Fußballbund verleiht Eckel in diesem Rahmen die Ehrenmedaille der Sepp Herberger Stiftung, für die er selbst seit 1997 tätig ist. Dabei besucht er unter anderem Haftanstalten für Jugendliche und versucht ihnen durch den Fußball neue Perspektiven für ihr Leben aufzuzeigen. Diese Aufgabe hat der Windhund von Fritz Walter übernommen und sagt selbst darüber: “Darauf bin ich stolz!”
Das Team von FCK-BLOG verneigt sich vor einem der größten deutschen Fußballer aller Zeiten:
“Herzlichen Glückwunsch Windhund und auf viele weitere gesunde Jahre. Wenn deine Nachfolger auf dem Rasen den FCK nur halb so sehr im Herzen tragen wie du, können wir uns sicher sein, dass sie den Klassenerhalt schaffen!”

Habe mir vor ein paar Jahren seine Biographie gekauft (Ich meine die hat er zu seinem 75. herausgebracht)
Kann ich als Lektüre nur empfehlen.
Wünschen wir ihm und uns den Klassenerhalt und längerfristig aber auch wieder eine Perspektive.
[...] eigenen Gedanken um diesen Kretin von einem Fußballverein kreisen? Wo es doch an anderer Stelle viel Bedeutenderes zu bedenken und feiern gibt. Dennoch, es passiert derzeit einfach zuviel Falsches, Ungerechtes, [...]