5. November 2011

FCK mit 1:1 bei Hoffenheim

Der FCK entführt einen Punkt aus Sinsheim, doch am Ende hätte es auch mehr sein können.

Das Spiel begann von beiden Seiten sehr engagiert, doch schon bald sollte sich zeigen, das die Roten teufel heute das besser Team sein sollten. Zwar konnte Anfangs Hoffenheim noch gut mitspielen, doch sie zerstörten ihr Spiel durch viele leichte Ballverluste. Der FCK spielte guten Fussball, doch hatte nicht die nötige Durchschlagskraft im Abschluss. Es ergab sich Chance um Chance, doch leider ohne Erfolg. Doch plötzlich rappelte es im Gebelk. Hoffenheim bekam einen Freistoß und dieser landete an der Latte. Im Gegenzug vergaben Fortounis und Tiffert aus der Distanz. Der FCK hatte mehr vom Spiel und war in jeglichen Statistiken vorne, doch dann der Rückschlag. In der 33. Minute stand es plötzlich 1:0 für Hoffenheim, nachdem die Zuordnung in der FCK-Abwehr nicht passte. Danach blieben die Teufel am Drücker, doch zunächst ging es mit diesem Stand in die Pause.

Auch in der zweiten Halbzeit bot sich das gewohnte Bild. Lautern im Vorwärtsgang und dies zeigten auch gleich drei Möglichkeiten durch De Wit, Fortounis und Kouemaha innerhalb von sieben Minuten. Doch kurz danach hätten die Hoffenheimer das Spiel entscheiden können. Eine Unachtsamkeit ließ Ibisevic frei aufs Tor laufen, doch Trapp war zur Stelle. Die Partie wurde nun etwas hektischer durch viele kleine Fouls. Mit Shechter und Sukuta-Pasu kamen zwei weitere Offensivspieler und das sollte sich auch gleich auszahlen. Tiffert flankte an die Strafraumgrenze, Sukuta-Pasu legte ab und Kouemaha vollstreckte volley und der Ball zappelte im Netz. Das war der mehr als verdiente Ausgleich. Gegen Ende der Partie wurde es nochmal spannend, da beide Teams nicht mit nur einem Punkt nach Hause fahren wollten, doch es blieb bei der Punkteteilung.

Der FCK trifft am 18. November (Freitag) in Lautern auf Leverkusen und will den Aufwärtstrend vortsetzen.

Quelle: Kicker.de

Kommentare 3 Kommentare | 1. Liga | Philip

5. November 2011

Fakten, Fakten, Fakten

1899 Hoffenheim droht, im Mittelmaß zu versinken: Nur 16 Punkte nach elf Partien sind Vereinsnegativrekord und bedeuten aktuell nur Rang 9.
  • Allerdings besteht im Kraichgau Hoffnung auf baldige Besserung: Bis zur Winterpause spielt Hoffenheim nämlich gegen kein Team mehr aus der Top 7.
  • Platz 13 ist für den FCK die beste Saisonplatzierung, die Pfälzer holten sieben Punkte aus den letzten drei Spielen.
  • Hoffenheim hat von vier Pflichtspielen gegen den FCK keines verloren (drei Siege, ein Remis). In der letzten Bundesligasaison gab es für 1899 einen 3:2-Heimsieg und ein 2:2, in der Zweitliga-Saison 07/08 wurde mit 2:0 (auswärts) und 1:0 (zuhause) gewonnen.
  • Kaiserslautern und Hoffenheim trafen in der letzten Saison erstmals in der Bundesliga aufeinander.
  • Kaiserslautern kassierte bereits so viele Kopfballgegentore wie in der gesamten letzten Saison (vier).
  • Hoffenheim ist unter Holger Stanislawski noch ohne Kopfballtor.
  • Hoffenheims Kapitän Andreas Beck steht vor dem 100. Bundesligaspiel für die Kraichgauer.
  • Erst vier Spieler trafen für in dieser Spielzeit für Hoffenheim (Ibisevic, Firmino, Babel, Salihovic) – für kein Team weniger.
  • Kein Spektakel mehr: Im Schnitt fielen nur 1,8 Tore in den Hoffenheimer Heimspielen (Ligaminus).

Kommentare Kommentar | 1. Liga | Thilo

5. November 2011

FCK zu Gast bei Hoffenheim

Für die Roten Teufel steht das zweite Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm. Am Samstag, 5. November 2011, reist das Team von Cheftrainer Marco Kurz nach Sinsheim. Dort steigt das dritte pfälzisch-badische Bundesligaduell mit 1899 Hoffenheim.

So ganz wussten die Profis des 1. FC Kaiserslautern das 1:1-Unentschieden beim Hamburger SV nicht einzuordnen. Zwar hatte man einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz gehalten, angesichts der langen Überzahl und der Führung nach Pierre De Wits Traumtor wäre womöglich aber sogar mehr drin gewesen. Gleichwohl, und da waren sich im Lager der Roten Teufel alle einig, war es ein erfolgreicher Monat Oktober mit sieben Punkten in der Liga sowie dem Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale.

Diese Bilanz wollen die Lautrer nun möglichst schon im kommenden Spiel bei 1899 Hoffenheim weiter ausbauen. Seit Dienstag läuft die Vorbereitung auf die Auswärtspartie im nahen Kraichgau, wobei Cheftrainer Marco Kurz wie zuletzt fast auf den gesamten Kader zurückgreifen kann. Dank der komfortablen Personalsituation konnte der Coach zuletzt immer wieder kleinere Umstellungen vornehmen. Ob und wie er die Startformation am Wochenende beibehält oder wieder ändert, wird der Cheftrainer aber wie gewohnt erst kurzfristig bekanntgeben.

Mit Hoffenheim trifft die Mannschaft vom Betzenberg am Samstag auf einen Gegner, der in der Tabelle momentan vier Punkte und vier Plätze vor den Roten Teufeln rangiert. Nach fünf Siegen, fünf Niederlagen und einem Unentschieden weist die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski eine exakt ausgeglichene Bilanz auf. Dabei waren die Badener zum Saisonstart sogar noch weiter vorne zu finden. In der heimischen Rhein-Neckar-Arena besiegte die TSG den amtierenden Deutschen Meister Borussia Dortmund mit 1:0 und hatte auch Bayern München beim torlosen Remis am Rand einer Niederlage.

Weniger erfolgreich waren zuletzt allerdings die Auswärtsspiele der Hoffenheimer. Seit dem 4:0-Erfolg in Mainz Anfang September verlor die Elf alle drei folgenden Partien in der Fremde, was nicht zuletzt Trainer Stanislawski mit den beiden Gesichtern seiner Mannschaft hadern ließ. Vor dem Duell mit dem FCK nimmt der Coach seine Spieler deshalb deutlich in die Pflicht und hält sich auch personelle Umstellungen offen. Auf seinem vermeintlichen Stammplatz dürfe sich jedenfalls keiner seiner Profis ausruhen. Offen ist noch der Einsatz von Kapitän Andreas Beck, den eine Muskelverhärtung im Oberschenkel plagt. Als Alternativen stehen Fabian Johnson und Andreas Ibertsberger zur Verfügung. Auch die zuletzt fehlenden Sehad Salihovic und Tobis Weis sind einsatzbereit.  Gegen den Südwestrivalen aus der Pfalz vertrauen die Hoffenheimer neben ihrer Heimstärke natürlich auch auf die bisherige Bilanz. In bisher vier Pflichtspielen stehen drei Siege und ein Unentschieden zu Buche. Das 2:2-Unentschieden in der Vorsaison auf dem Betzenberg war für die Badener allerdings sehr schmeichelhaft und beim spektakulären 2:3 in der Rhein-Neckar-Arena fehlte es den Jungs von Marco Kurz bei aller Begeisterung am Ende lediglich etwas an Abgeklärtheit, um Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Die knapp 4.000 FCK-Fans fahren somit durchaus zuversichtlich nach Sinsheim. Im fünften Anlauf soll es nun endlich klappen. Die Roten Teufel sind heiß auf den ersten Dreier gegen Hoffenheim.

Quelle: fck.de

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2. November 2011

Pyrotechnik wird nicht legalisiert

DFB und DFL haben heute in einem Spitzengespräch beschlossen nicht länger eine Legalisierung von Pyrotechnik zu prüfen.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach stellt klar: “Nicht nur die staatlichen Stellen und Behörden, sondern auch FIFA und UEFA untersagen den Einsatz von Pyrotechnik. Oberste Priorität hat die Verantwortung für die Sicherheit aller Zuschauer. Es ist unstrittig, dass Feuerwerkskörper eine Gefahr für Leib und Leben darstellen.” Der auf operativer Ebene nach außen erweckte Eindruck, ein Sportverband könne Pyrotechnik zulassen, steht im Widerspruch zur gültigen Gesetzeslage.

Pyrotechnik

Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball erklärt: “Wir benötigen einen unbürokratischen und stetigen Austausch, um unverzüglich die notwendigen Maßnahmen abgestimmt anzugehen. Jetzt kommt es darauf an, den gemeinsamen Zielen konkrete und angemessene Taten folgen zu lassen. Wir dürfen uns nichts vormachen: Dies ist ein langer Weg. Natürlich treten wir im Einvernehmen mit den Vereinen weiter für Dialog und Prävention ein. Es muss aber klar sein, wo die Grenzen liegen, die nicht überschritten werden dürfen. Die echten Fußballfans müssen ein Teil der Lösung sein.”

Nachdem der DFB und die DFL mit der Initiative “Pyrotechnik legalisieren- Emotionen respektieren” Gespräche aufgenommen hatten, erweckte dies den Anschein, dass beide Seiten eine Lösung finden wollten. Der Abbruch der Gespräche ist nun das endgültige Aus aller Hoffnungen.

Abzuwarten ist, wie die Initiative und die Fanszene auf diese Absage reagieren werden. Vermutlich werden die Stadien am Wochenende wieder im Nebel versinken.

Was sagen die Fans zu dieser Absage? Ist das die richtige Entscheidung? Gibt es wirklich keine andere alternative?

Quelle: bundesliga.de

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2. November 2011

1:1 – verdienter Punkt beim HSV!

Der FCK nimmt nach einem 1:1-Unentschieden beim Hamburger SV einen Punkt von der Elbe mit in die Pfalz. Pierre De Wit brachte die Roten Teufel mit einem sehenswerten Treffer vor der Pause in Führung, Paolo Guerrero gelang nach dem Wechsel der Ausgleich für den HSV, der ab der 22. Minute in Unterzahl spielte.

Beim Bundesliga-Dino Hamburger SV mussten die Roten Teufel vom Betzenberg am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga antreten. Bei den Hanseaten, die sich nach schlechtem Saisonstart  eher unerwartet in der unteren Tabellenregion widerfinden, sollten die zuletzt guten Ergebnisse bestätigt und weitere wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren werden. FCK-Chefcoach Marco Kurz veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum Pokalsieg in Frankfurt auf zwei Positionen. In der Abwehrkette nahm Mathias Abel den Platz von Rodnei ein, während Konstantinos Fortounis für Itay Shechter in der Startelf stand. Somit bildete Dorge Kouemaha die einzige echte Spitze vor einem offensiven Dreier-Mittelfeld mit Fortounuis und Olcay Sahan auf den Außenbahnen und Christian Tiffert in der Mitte.

Das erste Ausrufezeichen der Partie setzten die Gäste, als Pierre De Wit nach drei Minuten aus rund 25 Metern einfach mal abzog und die Kugel nur um Zentimeter am Kasten der Hamburger vorbeizischte. Der FCK begann konzentriert, ließ den Gastgebern kaum Räume und war das bessere Team. Nach zehn Minuten die nächste Chance für die Pfälzer, doch nacheinander scheitern Fortounis, Tiffert und schließlich Kouemaha zunächst an Drobny und dann am Außennetz. Der HSV im dritten Spiel unter Trainer Thorsten Fink bemüht, doch gegen eine gut stehende FCK-Defensive war kaum ein Durchkommen. Und wenn es doch mal brenzlig wurde hatten die Pfälzer mit Kevin Trapp den gewohnt sicheren Rückhalt. Nach 22 Minuten wurde es dann hektisch in der Imtech Arena: HSV-Innenverteidiger Slobodan Rajkovic rammt Christian Tiffert bei einem Zweikampf im Mittelfeld den Ellenbogen ins Gesicht und sah dafür folgerichtig von Schiedsrichter Markus Schmidt die Rote Karte. Der FCK-Kapitän musste minutenlang an der Seitenlinie behandelt und mit mehreren Stichen genäht werden, konnte aber weitermachen.

Der FCK fortan in Überzahl und nach 38 Minuten mit der verdienten Führung: Olcay Sahan setzt sich auf der rechten Seite gegen Dennis Aogo durch, seine Flanke landet bei Konstantinos Fortounis, der den Ball für den heranstürmenden Pierre De Wit auflegt. Und der hämmert die Kugel von der Strafraumkante gnadenlos in den Winkel. Ein herrliches Tor, das die rund 2.500 mitgereisten Anhänger zum ersten Mal jubeln ließ. Nicht ganz so genau wie Pierre De Wit zielte zum Glück für die Lautrer nur kurz darauf der Hamburger Marcell Jansen, dessen Schuss aus rund 25 Metern nur die Latte traf. Und auch Konstantinos Fortounis scheiterte wieder nur kurz darauf mit seinem Versuch von der Strafraumgrenze an HSV-Keeper Drobny, der den Ball gerade noch zur Ecke abwehren konnte.

Mit der 1:0-Führung fing es in die Kabinen, aus denen der FCK ohne Wechsel zur zweiten Hälfte heraus kam. Die Gäste setzten nun ob der Überzahl und der Führung auf Ballkontrolle. Die Hamburger natürlich um den Ausgleich bemüht, aber mehr als ein gefährlicher Flachschuss von Marcell Jansen nach rund 60 Minuten sprang zunächst dabei nicht heraus. Eher unerwartet dann auch der Ausgleich für die Gastgeber nach 65 Minuten: Gökhan Töre kommt auf der rechten Seite zum flanken und findet den Kopf von Paolo Guerrero, der aus kurzer Distanz unhaltbar einnickt. Der FCK zeigte sich nicht geschockt und hatte kurz darauf die Chance zur erneuten Führung, doch beim Zuspiel von Sahan kam Dorge Kouemeha nur wenige Sekunden zu spät gegen HSV-Verteidiger Bruma, der im letzten Moment retten konnte. Marco Kurz reagierte, brachte Sukuta-Pasu für Sahan. Der FCK wollte hier mehr als einen Punkt. Doch auch der HSV jetzt im eigenen Stadion mit Rückenwind. Kevin Trapp musste nach 70 Minuten mit vollem Einsatz gegen Guerrero klären,  der freistehend aus spitzem Winkel abzog, im Lautrer-Keeper aber seinen Meister fand.

Für die Schlussviertelstunde kam Itay Shechter für Torschütze De Wit in die nun hart umkämpfte Partie. Gerade im Spiel scheiterte der Israeli nach einem Konter über Dorge Kouemaha an Drobny. Der HSV machte Druck, doch der FCK hielt dagegen und hatte selbst noch Möglichkeiten. Zehn Minuten vor Spielende traf Matze Abel nach einer Ecke mit seinem Kopfball jedoch nur das Lattenkreuz. Die Norddeutschen blieben vor allem durch Guerrero gefährlich. In den Schlussminuten kam dann noch Thanos Petsos für Kostas Fortounis in die Partie, in der ein Schuss von Christian Tiffert in der Nachspielzeit das Ziel nur knapp verfehlte. Somit blieb es beim 1:1 Unentschieden und der FCK blieb nicht nur im vierten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen, sondern konnte auch einen Konkurrenten auf Distanz halten.

Quelle: fck.de

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30. Oktober 2011

Fakten, Fakten, Fakten

Kleiner Lauf: Kaiserslautern gewann erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge (2:1 auf Schalke; 1:0 gegen Freiburg). Nun soll in Hamburg der nächste Erfolg geholt werden.
  • Doch Kaiserslautern ist seit fünf Spielen gegen den HSV sieglos (vier Niederlagen, zuletzt 1:1). In Hamburg hat der FCK gar seit zehn Jahren nicht mehr gewonnen.
  • Nur gegen die Bayern verlor Kaiserslautern häufiger (46 Mal) als gegen den HSV (39 Mal).
  • Der HSV ist erstmals seit Runde 3 nicht mehr Letzter.
  • Die Hamburger sind seit neun Heimspielen sieglos – die zweilängste derartige Serie der Vereinsgeschichte.
  • Einzig der HSV spielte in dieser Saison noch nicht zu Null, saisonübergreifend gar seit 14 Partien nicht mehr – längere derartige Serien gab es für die Hanseaten nur in den 60er Jahren.
  • Kaiserslautern ist die offensivschwächste Mannschaft der Liga (acht Tore, wie Augsburg).
  • Der HSV kassierte die zweitmeisten Kopfballgegentore (zuletzt durch Wolfsburgs Mario Mandzukic) – und der FCK erzielte bei den jüngsten beiden Siegen das entscheidende Tor jeweils per Kopf.
  • Mladen Petric ist mit vier Treffern bester HSV-Torschütze – allerdings gab es keinen Sieg, wenn er traf (zwei Remis, zwei Niederlagen – alle zuhause).
  • Itay Shechter ist mit drei Treffern bester FCK-Torschütze – er traf aber immer “nur” auf dem heimischen Betzenberg.
  • Rodnei ist nach abgelaufener Rot-Sperre wieder spielberechtigt. Vertreter Abel war gegen Freiburg aber der zweikampfstärkste Spieler auf dem Platz (71 Prozent gewonnen).

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30. Oktober 2011

Aus der Hansestadt drei Punkte entführen

Heute spielen die Roten Teufel nach 3 Siegen in Folge gegen den Hamburger Sport-Verein e.V.. Mit viel Selbstvertrauen aus den letzten Spielen ist die Mannschaft am Freitag in den hohen Norden geflogen.

Der Blick auf die Tabelle überrascht. Dass der FCK dort unten steht ist für keinen eine Überraschung. Aber, dass das heutige Duell ein Abstiegsspiel wird war für die meisten Fans nicht vorherzusehen. Die Hamburger spielen bislang eine schlechte Saison. Dass man gegen den Regionalligisten Trier nur sehr knapp weitergekommen ist, spricht Bände. Auch ein neuer Trainer konnte bislang nicht die gewünschten Verbesserungen bringen. Thorsten Fink, aus Basel freigekauft, soll nun den Dino der Liga wieder auf Kurs bringen und von den Abstiegsrängen runter. Wie in den letzten Spielen trifft man auch hier auf alte Bekannte. Ivo Ilicevic, dem Rufen des Geldes gefolgt, spielt nun für den HSV. Allerdings auch hier mehr auf der Playstation als auf dem Platz… Auch Torjäger Mladen Petric wird heute nicht spielen können.

Auf Lautrer Seite kann Trainer Kurz auf den kompletten Kader aus den vergangenen Spielen zurückgreifen. Aus Frankfurt sind alle eingesetzten wieder gesund und vor allem munter wieder heimgekehrt. Sturm und Mittelfeld werden unverändert spielen dürfen. Allerdings wird von vielen vermutet, dass es in der Abwehr Änderungen geben wird. Rodnei, der in Frankfurt wiederholt kapitale Fehler machte, muss zittern ob er wieder von Anfang an Spielen darf. Auch unklar, ob Jessen oder Bugera. Aber wir vermuten, dass Bugera nun in nächster Zeit die Nase vorn haben wird.

Ungefähr 3000 Lautrer werden heute Abend im Volksparksstadion ääh Aol ääh Imtech-Arena zu Gast sein und die Roten Teufel so gut es geht friedlich von den Rängen unterstützen. Gemeinsam mit den Fans aus Hamburg wird heute wieder gegen fanunfreundliche Anstoßzeiten protestiert.

2004 hat der FCK zuletzt gegen den HSV gewonnen. Eine ziemlich lange Durststrecke, die es heute zu beenden gilt. Die Voraussetzungen sind da: Die Hanseaten haben seit 9 Spielen nicht daheim gewonnen und in dieser Saison noch nie zu null gespielt.

fck-blog.de tippt: Unentschieden.

Quelle: bundesliga.de, fck.de, kicker.de

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28. Oktober 2011

Amnestie für die Kurve?

Jedes Wochenende das gleiche Bild: Tausende Fans pilgern in die Stadien der Bundesliga um ihre Mannschaft zu unterstützen und sich selbst zu feiern. Doch in letzter Zeit kommt bei vielen das Gefühl auf, dass die Unterstützung der Mannschaft mehr und mehr zur Nebensache wird. Duelle gegen Polizei und gegnerisches Fanlager gehören heute anscheinend zum guten Ton der Fanszene.

Die zweite Runde im DFB-Pokal bietet stellvertretend für den gesamten Fußball zwei Beispiele:

Am Dienstag spielte Dynamo Dresden auswärts in Dortmund. Auf dem Platz war die Geschichte nach wenigen Minuten klar, einigen Anhängern Dynamos anscheinend schon im Vorfeld, was 15 Minuten verspäteten Anpfiff und 3 Unterbrechungen erklärt.Dieses Video, welches kaum veröffentlicht wurde um das negative Verhalten von Fußballfans aufzuzeigen beweist, welche Zustände teilweise bei Spielen in Deutschland herrschen. Wir haben nach wenigen Minuten aufgegeben alle Bengalos, Rauchbomben und Böller zu zählen. Jeder sieht die Aggressivität die von einem nicht zu vernachlässigbarem Teil der Dresdner Fans ausgeht. Und das endet in 150.000 € Sachschaden und etlichen verletzten Fans und Polizisten. Neben einer empfindlichen Strafe durch den DFB erwartet Dynamo wohl auch eine saftige Rechnung von BVB-Boss Watzke.

Zweites Beispiel das Pokalspiel der Lauterer gegen die Eintracht aus Frankfurt. Allen bekannt das gute Ende für die Pfälzer auf dem Platz. Neben dem Spielfeld allerdings auch hier wenig positives. Das Team von fck-blog.de war selbst vor Ort und musste schon im Vorfeld staunen, was die Frankfurter Polizei veröffentlicht. Ist es heute schon soweit, dass man sich in Frankfurt nur noch in Gruppen bewegen kann, aus Angst verschlagen zu werden oder seinen Schal das letzte Mal gesehen zu haben? Anscheinend. In Frankfurt angekommen bot sich genau das Bild, was jeder erwartet hatte. Polizei, Pfefferspray, Böller, Bengalos, Hass und Gewalt. Kaum im Block, der erste Zwischenfall. Ordner hinderten Lautrer Ultras daran ihre Blockfahnen aufzuhängen, was natürlich in einer großen Schlägerei mit Polizeieinsatz endete. Völlig unverständlich von Frankfurter Seite warum Zaunfahnen verboten wurden. Absolut Grundlos. ABER: Wenn ich weiß, es ist verboten, dann halte ich mich daran und versuche nicht mit aller Gewalt meinen Willen durchzusetzen. Einen Ordner anzugreifen, weil dieser das Verbot durchsetzen MUSS ist arm. Darauf folgte natürlich erwartungsgemäß eine “kleine” Pyroshow, die Wayne Harrison  vor Neid erblassen lassen würde.

Geprägt war dieser Abend von Gewalt und absolut irrationalem Verhalten. Aus unserer Sicht haben sich die Frankfurter überraschenderweise zurück gehalten. Leider waren diejenigen, die es maßlos übertrieben haben die mitgereisten Lautrer.

Diese Beispiele zeigen, was in der heutigen Fußballszene normal ist. Kaum ein Wochenende vergeht ohne solche Schlagzeilen. Doch diese Woche scheint etwas anders. Normalerweise kommentieren die Verantwortlichen solche Aktionen nur sporadisch. Strafen durch den DFB werden anstandslos bezahlt und jeder hat ein Interesse, dass durch solche Aktionen kein großes Aufsehen erregt wird. Vor allem Hans-Joachim Watzke und Stefan Kuntz empören sich öffentlich über das Verhalten der Fans. Watzke hat es leicht und muss nur über Dynamo schimpfen. Doch Kuntz geht einen unbequemen Weg und empört sich über die eigenen Fans:

“Es ist unverständlich, dass diese Leute einerseits von uns den Fortbestand des Namens Fritz-Walter-Stadion fordern, andererseits aber die Werte und die Tradition, die Fritz Walter verkörpert hat, mit Füßen treten”, so Kuntz nach dem Spiel.

Gemeint sind die Lautrer Ultras die sich vehement für den Namen Fritz Walter stark machen und gleichzeitig alles tun um seinen Ruf zu zerstören. Es wird sich darüber echauffiert, dass ein Mall Betreiber Werbung mit dem Konterfei unseres Idols macht. Es wird begrüßt, dass die GL einen Fanpreis ablehnt. Und gleichzeitig legen immer mehr Fans solch ein Verhalten an den Tag.

Grundsätzlich verändert sich die Fanszene ständig. Jugendliche, denen wir noch nicht einmal ein Bier verkaufen würden, stehen im Stadion vermummt auf dem Zaun und wedeln mit Bengalos. Wir können uns noch an Zeiten erinnern, da wurde im Block ein Bengalo unauffällig gezündet, und auf den Boden gelegt. Heute werden die Fackeln ungeniert in der Hand gehalten, im Bewusstsein vollständiger Amnestie der Kurve. Ordner die sich nach Pyroeinsatz in den Block trauen sind lebensmüde. Die Polizei filmt und hält sich im Hintergrund um eine Massenschlägerei und die damit verbundene Panik im Block zu vermeiden. Es werden selten einzelne gefasst und bestraft. Meist haftet der Verein und somit alle anderen unschuldigen Fans.

Allerdings muss man fairerweise sagen, dass Randale und Gewalt nicht immer einzig und allein von Fanseite starten. Beim letzten Heimspiel wurde sich erstaunlich oft über den Einsatz der Polizei beschwert. Freiburger suchen sogar Zeugen um einen Zwischenfall, bei dem ein Fan schwer verletzt wurde, aufzuklären. Schon zu oft haben wir selbst miterlebt, wie unverhältnismäßig mancher Polizeieinsatz abläuft.

So geht es nicht weiter. Auswärtsfahrten dürfen keine Plattform für frustrierte Polizisten und überhebliche Randalierer sein. Der DFB muss den Dialog mit den Ultras suchen und eine Lösung für die Pyrotechnik finden. Wie soll es sonst enden? Wenn jemand bei Randale und Pyro stirbt? Muss es soweit kommen?

Quelle: fck.de, youtube.de, ftd.de, kicker.de, bvb.de, eintracht.de,

Kommentare 2 Kommentare | Allgemein | Thilo

28. Oktober 2011

FCK pro Stadtgalerie – Okay?

Fußball und Politik, eine never ending story. Am vergangenen Sonntag stimmten die Kaiserslauterer Bürger in einem Bürgerentscheid mit deutlicher Mehrheit für den Bau einer ECE-Einkaufsmall, Arbeitstitel “Neue Stadtmitte”, am Ort des alten und mittlerweile leerstehenden Karstadts. Das Projekt war zuvor lange und sehr kontrovers diskutiert worden, befürchteten einige doch den Abzug der Einzelhändler aus der eigentlichen Innenstadt und resultierend ausbleibende Miteinahmen.

Der 1. FC Kaiserslautern bezog klar Stellung zur Diskussion – und zwar für den Bau der Mall. Riesige Plakate im Fritz-Walter-Stadion und dutzenden FCK-Testimonials in der Stadt sorgten für Aufklärung über den Bürgerentscheid – musste man doch schließlich “nein” ankreuzen, wenn man “ja”, also die Stadtgalerie, wollte. Das Kurvenmagazin “Unter die Haut” hat das ganze hier anschaulich zusammengefasst. Der FCK gab also ein klares (politisches) Statement ab. Aber ist das mit der Vereinssatzung zu vereinbaren? Nein, meinten einige Fans, und zeigten dem FCK am Samstag beim Spiel gegen Freiburg die Rote Karte. Dort heißt es in Artikel 2, Absatz 2: Der Verein ist politisch und weltanschaulich neutral.

Wie dem auch sei, die Mall kommt. Wie groß der Einfluss der “Roten Teufel” auf den Ausgang des Bürgerentscheids war, darüber lässt sich nur spekulieren. Ein leicht fader Beigeschmack bleibt trotzdem.

Kommentare 1 Kommentar | Allgemein | Fabe

27. Oktober 2011

Pokal-Sieg in Frankfurt

Der FCK erreicht nach einem 1:0 Auswärtssieg die dritte Runde des DFB-Pokals. Zwar musste man am Ende etwas länger auf den Sieg warten, aber das war es dann auch wert.

In der ersten halben Stunde waren die Gastgeber das bessere Team doch sie fanden nicht den entscheidenden Weg zum Tor. Dabei musste dann erst ein Lautrer helfen. Rodnei leistete sich wieder einen fast verhängnisvollen Fehler, doch Hoffer scheiterte am Ende an Trapp. Die nächste Chance hatte Hoffers Kollege, Idrissou, doch auch er scheiterte am FCK-Keeper. Der FCK dagegen kam nicht ins Spiel und hatte nur kleiner Gelegenheiten, die aber nicht wirklich Vielversprechend waren.

In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern das selbe Bild. Frankfurt machte das Spiel und Lautern taute erst mitte der Hälfte auf und Shechter zog nach Drehung übers Tor. Chancen blieben weiter Mangelware, doch nach und nach gestaltete sich die Partie ausgeglichen. Doch im Pokal bleibt es ja bekanntlich nicht bei einem Unentschieden. So musste die Verlängerung herhalten.

Nun probierten es beide Teams mir Fernschüssen, doch auch diese verfehlten das Ziel. Gegen Ende der Partie dann doch noch sehenswerte Chancen auf beiden Seiten. Wieder war es Shechter der die Führung auf dem Fuß hatte, doch auch dieser Schuss fand sein Ziel nicht. Alle Zuschauer bereiteten sich wohl schon auf das bevorstehende Elfmeterschießen vor, doch dann gab es doch noch einen Grund zum jubeln. In der 119. Minute war es Sukuta-Pasu der einen abgefälschten Pass ins Tor schob. Somit die Entscheidung in einem eher mäßigen Fussballspiel.

Der FCK spielt am Wochenende in Hamburg. Wie es im Pokal weitergeht, wird am kommenden Sonntag ausgelost und wir werden sofort berichten, wo es nun hingeht, bzw. wen wir empfangen dürfen.

Quelle: Kicker.de

Kommentare Kommentar | DFB-Pokal | Philip