Der FCK hat nach acht Spieltagen die schlechteste Bilanz seiner Bundesliga-Geschichte (ein Sieg, zwei Remis, fünf Niederlagen = fünf Punkte).
In der letzten Saison gewannen die “Roten Teufel” beide Duelle gegen Schalke, und das sogar zu Null (5:0 auf dem Betzenberg, 1:0 in der Veltins-Arena) – in den zehn Jahren zuvor hatte der FCK nur eines von elf Spielen gegen S04 gewonnen.
Ausgeglichene Bilanz: Nach 76 Duellen haben beide Teams je 27 Siege gefeiert und 114 Tore erzielt.
Schalke punktete gegen Kaiserslautern noch 14 Mal nach einem 0:1-Rückstand (vier Siege, zehn Remis) – so oft wie gegen keinen anderen Verein.
Marco Kurz stand von 1995 bis 1998 beim FC Schalke 04 unter Vertrag, gehörte unter Huub Stevens zu den “Euro-Fightern”.
Für S04 stehen jetzt sieben Pflichtspiele innerhalb von 22 Tagen auf dem Programm.
Schalke bestreitet erstmals das Samstagabend-Spiel, die Pfälzer schon zum dritten Mal.
Die Pfälzer haben die schwächste Offensive der Liga, trafen erst fünf Mal.
Klaas-Jan Huntelaar erzielte schon sieben Tore an den ersten acht Spieltagen – das schafften bei S04 nur Klaus Täuber (84/85) und Klaus Fischer (75/76).
Christian Tiffert, Top-Vorbereiter der letzten Saison, wartet in dieser Saison noch immer auf seine erste Torvorlage.
Marco Höger bereitete schon drei Mal mit einer Flanke einen Treffer vor – das ist alleinige Ligaspitze.
Endlich ist es wieder soweit. Nach der Länderspielpause geht die Bundesliga in die nächste Runde. Der FCK trifft an diesem Spieltag im “Topspiel” auf den FC Schalke 04. Platz 4 gegen Platz 16. Europaambitionen gegen Abstiegskampf.
Der FCK hat die Länderspielpause genutzt um mögliche Unruhe vorzubeugen und Diskussionen um den Trainer im Keim zu ersticken. Marco Kurz hat vorzeitig seinen Vertrag bis 2013 verlängert. Für manche das Richtige Signal, für manche ein Schnellschuss, der stark an den Vertrauensbeweis der Gladbacher in der letzten Saison erinnert. Hoffen wir, dass dieses Signal die Mannschaft weiter motiviert.
Sportlich gesehen muss der FCK langsam anfangen zu punkten. Schon jetzt ist der schlechteste Bundesligastart der Geschichte amtlich. Ein Sieg aus acht Spielen ist zu wenig. Um diese Talfahrt zu beenden kann Kurz auf den kompletten Kader, mit Ausnahme der Langzeitverletzten, zurückgreifen. Große Veränderungen in der Startelf sind nicht zu erwarten. Trotz der schwachen Leistung gegen Stuttgart. Der Gegner aus Gelsenkirchen hat ebenfalls keine Personalsorgen und erfreut sich zudem am zweitbesten Sturm der Liga. Dass die Lautrer auf Schalke krasser Außenseiter sind wissen nicht nur Trainer und Vorstand. Auch die offiziell 3500 Lautrer werden mit wenig Hoffnungen in den Pott fahren. Trotz alledem kann die Lautrer Elf mit großer Unterstützung von den Rängen hoffen. Bedingungslose Anfeuerung durch die Fans wird wohl in nächster Zeit der letzte Strohhalm der Mannschaft sein.
Es ist schwer in der momentanen Situation für Aufbruchstimmung zu sorgen. Diese muss jetzt am Samstag von der Mannschaft kommen. Alle wollen bedingungslosen Einsatz, Wille, Kampf sehen.
fck-blog.de tippt: Mit Kampf und Wille und ganz viel Glück kann der FCK punkten.
Fünf Punkte, fünf Tore, Tabellenplatz 16, akute Abstiegsgefahr. Mancherorts werden da die Trainer in Frage gestellt – doch nicht so in Kaiserslautern. Marco Kurz, seit 2009 der Coach in der Pfalz, soll bleiben und zwar auch über die Saison hinaus. Der bislang bis Juni 2012 laufende Vertrag wurde nach FCK-Blog-Informationen still und heimlich um ein weiteres Jahr verlängert. Im Laufe der Woche wird der Verein wohl diese Entscheidung bekanntgeben.
FCK-Boss Stefan Kuntz stellt sich damit demonstrativ hinter seinen Trainer. Spätestens nach dem 0:2 gegen Stuttgart versuchten Medien eine Trainerdebatte heraufzubeschworen, das ist nun jetzt wohl erstmal Geschichte. Auch im Falle eines Abstiegs soll Kurz weiter der Mann an der Linie in Kaiserslautern sein.
Das Spiel musste ca. zehn Minuten später angepfiffen werden, da Verkehrsprobleme rund um das Fritz-Walter-Stadion auftraten. Nachdem dann der Anpfiff erfolgte kamen beide Mannschaften eher schleppend in die Partie. Zwar hatte Stuttgart die erste Chance, doch danach hatten ersteinmal die Hausherren diverse Möglichkeiten, die Führung zu erziehlen. Tiffert, Sukuta-Pasu und Petsos scheiterten jedoch. Doch nach diesem kurzen Sturmlauf begann eine Flaute auf beiden Seiten. Kouemaha kam zwar noch zu einem Kopfball, nach Tifferts Vorarbeit, doch zunächs gin es mit dem 0:0 in die Pause.
Zur zweiten Hälfte sollte sich viel ändern. Beide Teams gaben direkt Gas und hatten auch beide direkt gute Torchancen und kurz drauf viel auch das erste Tor. Ein kurzer Gedankenblitz des Ex-Lautrers Hajnal leitete das 1:0 durch Cacau ein (52.). Der FCK rannte nach diesem Tor zwar auf gegnerische Gehäuse, doch vertendelte gute Chancen zum Ausgleich. Wie es mitlerweile normal ist, braucht der FCK zu viele Chancen. Lässt zwar wenig zu, aber die Möglichkeiten sitzen dann auch. So auch am Freitag. So landete ein abgefälschter Ball im FCK-Gehäuse und es stand 2:0 (68.) für den VfB. Auch nach diesem Treffer ließen die Roten Teufel nicht locker, doch wieder gingen Shechter und auch Fortounis sehr fahrlässig mit den Möglichkeiten um. Zum Ende der Partie hatte der FCK kein Rezept mehr, das Spiel noch einmal an sich zu reißen und so blieb es bei dieser Niederlage.
Das nächste Spiel findet am 14. Oktober gegen Schalke statt (18.30 Uhr).
Einst waren sie ein geniales Sturmduo, wirbelten die Liga von Wattenscheid bis München durcheinander und schossen gemeinsam den FCK zur Sensations-Meisterschaft 1991 – Stefan Kuntz und Bruno Labbadia. Morgen treffen sie als Gegner aufeinander, aber natürlich nicht mehr auf dem Feld. Kuntz als Lauterns Vorstandsvorsitzender, Labbadia bei seiner dritten Bundesligastation als Stuttgarter Coach. FCK vs. VfB, Kuntz vs. Labbadia oder auch: Säge vs. Faust.
Die beiden Youtube-Videos oben angeschaut? Gut. Sollten die FCK-Profis vielleicht auch mal machen, ist doch die Offensive nach wie vor das größte Problem der Kicker aus der Pfalz. Die drei Treffer gegen Mainz im letzten Heimspiel, waren, sind wir ehrlich: glücklich. Nicht jede Woche fallen die Tore so leicht wie im Derby, das musste der FCK in der Vorwoche gegen zehn Wolfsburger leidvoll erfahren. Die ewige Frage: Wer soll treffen? Adam Nemec schmort nach seiner langen Pause weiter bei den Amateuren, Itay Shechter braucht mehr Unterstützung. Dorge Kouemaha scheint die hoffnungsvollste Lösung zu sein. “Eben beim Lauterer Abschlusstraining ließ es vor allem Stürmer Dorge Kouemaha krachen”, postete die Rheinpfalz heute bei Facebook. Na hoffentlich!
Besser, wenn auch nicht kugelrund läuft es bislang beim VfB. Gewinnen die Bayern zum Oktoberfest aktuell alles was geht, so fiel die Jubelfeier auf der Cannstatter Wasen in Stuttgart letzte Woche aus. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten Hamburg setzte es eine 1:2-Pleite für die Labbadia-Elf. Mit zehn Punkten aus sieben Spielen sind die Schwaben nicht zufrieden, ist doch nach der enttäuschenden Vorsaison der internationale Wettbewerb diesmal das erklärte Ziel. Zehn Tore hat der VfB bislang erzielt, alleine vier davon gingen auf das Konto von Martin Harnik. Der Österreicher ist in starker Form, traf auch gegen Deutschland vor zwei Wochen. Je zweimal trafen Shinji Okazaki und Cacau. Vorsicht also!
Wie jede Woche zeigen wir euch, was die FCKler vor dem nächsten Spiel sagen. Ein kleiner Vorbericht und einen Auszug aus der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart findet ihr nun hier:
Die Roten Teufel setzten von Beginn an die Heimelf unter Druck, doch auf beiden Seiten waren Torchancen Mangelware. Die FCK-Abwehr stand stabil und ließ kaum etwas zu. Zwar kam man auf der anderen Seite weiter vors Tor, doch auch dort ohne Durchschlagskraft. Nachdem Wolfsburgs Keeper zweimal eine Tiffert-Flanke abfangen musste wurde dann erst in der 34. Minute Kevin Trapp ernsthaft geprüft, aber mit gutem Ende für den Schlussmann. Nur noch ein Freistoß musste entschärft werden und dabei blieb es erstmal für Trapp. Kurz vor Schluss der ersten Hälfte dann doch noch ein Aufreger. Itay Shechter wurde von Kyrgiakos, als letzter Mann, am Trikot gehalten und verhinderte damit eine klare Torchance. Der Grieche durfte mit Rot früher zum Duschen als ihm lieb war. Der ausstehende Freistoß ging knapp am Tor vorbei. Danach war die erste Hälfte gelaufen.
Zwar griffe die Roten Teufel in der zweiten Halbzeit früh an und versuchten die Dezimierung auszunutzen, doch Benaglio wurde zu selten geprüft. Wer die Tore nicht macht, darf sich über Gegentore nicht beklagen, und so auch in diesem Spiel. Nachdem Trapp mit dem Ex-Lautrer Lakic zusammengeprallt war, entstand eine neue Spiesituation und Dejagah schaffte es die Flanke ins Tor zu köpfen (63.) Der FCK war nach diesem Tor geschockt und konnte die Überzahl nicht nutzen. Der VfL Wolfsburg kontrollierte das Spiel, so schafften es die Wölfe, die Teufel vom Tor fernzuhalten und nur wenige Chancen zuzulassen. In der 78. Minute jubelte das Stadion ein weiteres Mal, doch dieser Treffer zählte nicht, wegen einer Abseitsstellung. In der Endphase warf der FCK nochmal alles nach vorne, doch blieb weiterhin an der Abwehr hängen. Kur vor Schluss verhinderte Trapp dann noch das 2:0, doch am Ende blieb es bei der Niederlage.
Der nächste Spieltag bringt den VfB Stuttgart nach Kaiserslautern (Freitag, 20.30 Uhr)
Quelle: Kicker.de
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In der letzten Saison rettete sich Kaiserslautern in Wolfsburg am 33. Spieltag endgültig. Aktuell ist die Partie zwischen dem Tabellenvierzehnten und -fünfzehnten wieder ein Kellerduell.
Wolfsburg hat erstmals nach sechs Spieltagen vier Niederlagen auf dem Konto.
Auch Magath persönlich verlor an den ersten sechs Spieltagen nie öfter.
Nie verlor Magath als Bundesligatrainer höher als gegen den FCK (0:5 in der Vorsaison mit Schalke).
Wolfsburg ist gegen den FCK seit fünf Spielen sieglos (drei Remis, zwei Niederlagen) – so lange wie sonst nur gegen Bayern. Der letzte VfL-Sieg datiert vom 25. September 2004 (2:1; Tore: Petrov, Klimowicz / Jancker).
Der FCK verlor nur eines der letzten sieben Spiele gegen den VfL (1:2 im September 2004).
Mit Laufstärke zum ersten Saisonsieg: Kaiserslautern lief gegen Mainz zuletzt so viel wie nie zuvor in dieser Saison (125 Kilometer).
Fast immer im Rückstand: Kaiserslautern geriet in fünf der sechs Partien mit 0:1 in Rückstand, Wolfsburg in vier der sechs.
Srdjan Lakic tritt gegen seinen Ex-Club an, wartet im VfL-Trikot noch auf das erste Tor (letzte Saison traf er für Kaiserslautern 16 Mal).
Itay Shechter und Richard Sukuta-Pasu ersetzen als Duo Lakic beim FCK – der Israeli trifft, Sukuta-Pasu läuft und bereitet vor (an zwei Toren gegen Mainz war er maßgeblich beteiligt).
Torhütersorgen beim VfL: Diego Benaglio war zuletzt verletzt, Marwin Hitz sah in Hoffenheim Rot. Außerdem fiel auf, dass beide bei Weitschüssen anfällig sind.
Durch einen 4:0-Heimsieg gegen Wolfsburg am 33. Spieltag 1997/98 sicherte sich Kaiserslautern die Deutsche Meisterschaft.
Am vergangenen Spieltag ist der Knoten endlich geplatzt. Nach dem ersten Saisonsieg gegen Mainz 05 waren Freude und Erleichterung im Lager der Roten Teufel förmlich zu greifen. Auf dem Erfolg ausruhen wird sich freilich niemand. Am Samstag, 24. September 2011, gilt es, beim VfL Wolfsburg nachzulegen. Der erste Derbysieg gegen die Mainzer seit fünf Jahren war in erster Linie ein Erfolg des Willens. Es war beeindruckend, wie die Mannschaft den Gegner von Beginn an beackerte und schließlich mit purer Leidenschaft in die Knie zwang. Die Jungs vom Betzenberg können zurecht stolz sein, wobei es in den kommenden Begegnungen natürlich darum geht, an diese Leistung anzuknüpfen.
Seit Dienstag hat Cheftrainer Marco Kurz den Kader wieder auf dem Trainingsplatz versammelt, um die Partie in Wolfsburg optimal vorzubereiten. Neben einigen intensiven Laufeinheiten standen dabei auch immer wieder Übungen für ein sicheres Passspiel auf dem Programm. In der Tat gibt es im spielerischen Bereich sicher noch etwas Luft nach oben. Was die Defensivarbeit und den Einsatzwillen angeht, waren die beiden Spiele gegen Mönchengladbach und Mainz aber bereits große Schritte in die richtige Richtung. Um beim nominell stark besetzten VfL etwas mitzunehmen, sind diese beiden Grundtugenden auch am Samstag gefragt. Personell hat Marco Kurz eigentlich keinen Grund zu großen Veränderungen. Seine genauen Vorstellungen hinsichtlich der Anfangsformation wird der Chefcoach aber wie üblich erst am Spieltag bekanntgeben.
Der Gegner aus Niedersachsen ist derzeit der direkte Tabellennachbar der Lautrer. Sechs Zähler aus den ersten sechs Saisonspielen lautet die Bilanz der Wolfsburger, die man angesichts der hochkarätigen Neuzugänge womöglich weiter oben erwartet hätte. Trainer Felix Magath verweist in diesem Zusammenhang auf das schwere Auftaktprogramm und die Zeit, die man zur optimalen Integration der neuen Spieler benötige. Tatsächlich boten die Wölfe beim 2:1-Sieg in ihrem letzten Heimspiel gegen Schalke 04 schon eine starke Vorstellung, am vergangenen Samstag setzte es in Hoffenheim allerdings wieder eine Niederlage. Folglich werden gegen den FCK eine ganze Reihe an personellen Änderungen erwartet. Sicher ist aber nur, dass Torwart Marvin Hitz wegen seines Platzverweises in Hoffenheim gesperrt ist. Für ihn dürfte der gerade rechtzeitig von einer Fingerverletzung genesene Diego Benaglio zwischen die Pfosten zurückkehren. Zudem könnten auch Alexander Madlung sowie die beiden Neuzugänge Patrick Ochs und Rasmus Jönsson wieder in die Startelf rücken.
Mit Thomas Hitzlsperger (Meniskus), Aleksandr Hleb (Aufbautraining) und Hassan Salihamidzic (muskuläre Probleme) stehen die drei prominentesten Sommertransfers des VfL aller Voraussicht nach nicht zur Verfügung. Ein Grund mehr, dass der Fokus vor allem auf Srdjan Lakic gerichtet sein wird. Der ehemalige FCK-Kapitän trifft zum ersten Mal auf seine Ex-Kollegen aus der Pfalz. Die wünschen dem Kroaten auch bei seinem neuen Club alles Gute, ein Tor am Samstag aber sicher nicht. Dafür werden die Roten Teufel alles in die Waagschale werfen – und was mit Wille und Leidenschaft zu erreichen ist, hat man am vergangenen Spieltag ja gesehen.
fck-blog.de tippt: Mit Wille und Kampf kann der FCK punkten.
Hier nun ein kleiner Vorbericht und einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg, welches am Samstag um 15.30 Uhr angepfiffen wird: