23. November 2010, 23:42 Uhr

Petsos muss zweimal zuschauen

Am Samstagmittag beim Sieg gegen Nürnberg wurde Thanos Petsos mit der Roten Karte vom Platz gestellt, heute hat das DFB-Sportgericht den Fall verhandelt. Demnach wird der Deutsch-Grieche, der vor der Saison aus Leverkusen nach Kaiserslautern kam, für zwei Spiele gesperrt. Offizielle Begründung: Rohes Spiel.

Die Entscheidung muss natürlich respektiert werden, auch der Verein und der Spieler haben dem Urteil bereits zugestimmt. Allerdings kommt die zwei-Spiele-Sperre etwas überraschend: Bei wiederholtem Ansehen der Szene sieht man, dass Petsos den Nürnberger Kapitän Wolf zwar mit dem Ellenbogen trifft, aber keines Falls eine absichtliche Tätlichkeit vorlag. Petsos fehlt dem FCK damit gegen Schalke 04 und den FC St. Pauli.

Quelle: Kicker.de

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5 Kommentare zu “Petsos muss zweimal zuschauen”

  1. Fabe: ()

    In anderen Ländern lacht man sich über sowas kaputt, zwei Spiele sind selbst wenn man an der Roten Karte festhalten muss, eines zu viel.

    Ich empfehle an dieser Stelle meine aktuelle Lektüre: “Englischer Fußball – A German’s view of our beautiful game” von Raphael Honigstein…

  2. franz: ()

    Gelb hätte vollkommen ausgereicht. Trotzdem verurteile ich weniger den Schiedsrichter, weil er ja in Sekundenbruchteile entscheiden muss. Aber das offensichtlich sture Sportgericht muss zudem auch noch blind sein. Mein Vorschlag: geht zum Sehtest, oder noch besser nimmt Euren Hut und geht hin wo der Pfeffer wächst.

  3. fifilein: ()

    Zwei Spiele Sperre, zweimal keine Spiel- ggf. Siegprämie, die der Gute nach Hause schicken kann. Kein Wunder, daß Griechenland kurz vor dem Staatsbankrott steht.

  4. Fabe: ()

    “Nach Hause” wäre dann nach Düsseldorf. Da ist der Gute nämlich geboren.

  5. fifilein: ()

    Der wird doch wohl die jetzt ach so armen Omas, Opas, Onkels, Tanten usw. in Hellas unterstützen, oder?

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