23. Dezember 2007, 12:14 Uhr

Toppmöller begründet Rücktritt

Nach nur 44 Tagen als ehrenamtliches Aufsichtratsmitglied und Sportdirektor hat Klaus Toppmöller wieder das Handtuch geworfen. Gegenüber dem SWR begründete der georgische Nationaltrainer nun diesen überraschenden Schritt. In erster Linie hätten finanzielle Unstimmigkeiten zum Rücktritt geführt.

“Mein Engagement hat dazu geführt, dass ich mit drei potenziellen Kandidaten die unterschriftsreifen Verträge ausgehandelt habe. Nachdem die finanziellen Zusicherungen seitens des Vorstandes, die zur Verwirklichung dieser Transfers erforderlich waren, nicht eingehalten wurden, habe ich mich zum Rücktritt entschlossen.”

Nichts zu tun habe mit dem Rücktritt die Personalie Kjetil Rekdal, für den Toppmöller sich sogar ausgesprochen habe. Doch er wurde vom Vorstand zunächst beauftragt, andere Trainer zu kontaktieren, ehe Rekdal dann doch das Vertrauen ausgesprochen wurde.

Quelle: kicker.de, Rheinpfalz

Allgemein | Fabe | Trackback

9 Kommentare zu “Toppmöller begründet Rücktritt”

  1. stephan866: ()

    tja was soll man machen wenn man nicht soviel geld hat die spieler zuholen, auserdem komisch das er ausgerechnet spieler aus seiner nationalmanschaft holen wollte!

  2. Stefan: ()

    Hi Stephan, stimme Dir voll zu,

    Schöne Weihnachten

    Stefan

  3. Marcus Bruegel: ()

    Der ueberraschende Ruecktritt von Klaus Toppmoeller als Aufsichtsratsmitglied und Sportdirektor bildet den traurigen Tiefpunkt in einem an Pleiten, Pech und Pannen kaum zu ueberbietenden Jahr fuer unseren FCK.
    Es draengt sich der Verdacht auf, dass Toppmoeller vom erweiterten Vorstand und dessen Aufsichtsrat nur als alleiniger sportlicher Verantwortlicher installiert wurde, um die Mitglieder (und Fans) vor der Hauptversammlung milde zu stimmen, ohne ihm tatsaechlich diese Vollmacht zukommen lassen zu wollen. Wie sonst erklaert sich, dass er bei seiner ersten wesentlichen Amtshandlung bereits ausgebremst wird, indem die von ihm vorgelegten Vertraege fuer die geplanten Neuverpflichtungen allesamt zur Nachbesserung zurueckgewiesen wurden, obwohl der bei der HV fuer diesen Zweck vollmundig zugesagte Finanzrahmen offensichtlich eingehalten wurde. Zumindest im Falle Tskitishvili waren die von Toppmoeller ausgehandelten Konditionen dem Vorstand ja bereits weit vor der HV bekannt. Die Unterzeichnung wurde da noch mit der Begruendung verschoben, dass die noetigen Finanzmittel von den Investoren erst nach der Entlastung des Vorstandes zur Verfuegung staenden – dann aber unmittelbar und mit Sicherheit. Von einer Kritik an den Vertragskonditionen war zu diesem Zeitpunkt jedenfalls nicht die Rede.
    Andererseits ist aber auch die ueberstuerzte Entscheidung von Toppmoeller zum Ruecktritt entteuschend. Auf seiner sportlichen Kompetenz gepaart mit der glaubhaften Verbundenheit zum FCK beruhten die Hoffnungen vieler Fans. Man haette sich gewuenscht, dass er seine Position gegenueber dem Vorstand zu behaupten versucht und sich weiter einsetzt – die Argumente und viele aus dem Umfeld waren jedenfalls auf seiner Seite. In der wichtigen Trainerfrage herrschte ja dem Vernehmen nach zwischen Toeppmoeller und dem Vorstand – trotz zwischenzeitlicher Irritationen – einvernehmen, mit Rekdal weiterzumachen.
    Sollte sich neben der sportlichen Kompetenzuebertragung auf Toppmoeller auch die zweite wesentliche Verprechung der HV, sprich die Bereitstellung neuer Finanzmittel insbesondere durch den ominoesen, weil noch immer namenlosen, Grossinvestor, als Luftblase herausstellen, ist klar, dass die Entlastung des Vorstandes unter falschen Voraussetzungen von diesem ‘erschlichen’ wurde und dieser dafuer zur Rechenschaft gezogen werden muss.
    Bleibt also zu hoffen, dass insbesondere die Herren Bauckhage und Buchholz ihr zweifelsohne vorhandenes politisches und rhetorisches Geschick, welches im eigenen Sinne erfolgreich zur Entlastung des Vorstands auf der HV gefuehrt hat, nun ebenso vehement und erfolgreich bei Verhandlungen mit (potentiellen) Sponsoren und Investoren und damit tatsaechlich zum Wohle unseres Vereins eingesetzt wird.
    Bleibt weiter zu hoffen, dass Trainer Rekdal aus seinen bisherigen Fehlern in der Personalpolitik und Aufstellung gelernt hat und unsere unerfahrene und verunsicherte Mannschaft Stabilitaet gewinnt und ihr Leistungspotential besser ausschoepft. Zumindest damit Letzteres gelingen kann, ist insbesondere auch die uneingeschraenkte und geschlossene Unterstuetzung aller FCK Fans in der Rueckrunde gefragt. Dies ist sicher schwieriger aber auch wichtiger denn je! Sollten wir diese Unterstuetzung jetzt vermissen lassen, waeren wir fuer den Niedergang unseres Vereins mit verantwortlich. Gelingt uns aber trotz allem diese Geschlossenheit und schaft die Mannschaft dann noch den Klassenerhalt, so brauchen wir uns nicht mehr als Chaosclub verspotten oder gar bemitleiden zu lassen, sondern koennen auch (endlich) wieder ein bisschen Stolz auf unseren FCK und seine Fans sein.
    Schoene Weihnachten und alles Gute fuer’s neue Jahr
    Marcus Bruegel

  4. Tom Dooley bald Sportdirektor? » FCK-Blog: ()

    [...] dem Rücktritt von Klaus Toppmöller sucht der FCK einen neuen Sportdirektor. Laut Kölner “Express” ist der [...]

  5. KARL: ()

    Der Toppi zieht doch immer den Hintern ein , wenn es brenzlig wird. Und wenn er dann gegangen wird immer mit einer dicken Abfindung. Nach Kaiserslautern wollte der doch nur , damit er am Abend zuhause sein kann . Der Blender. Sag doch mal einer,mit welcher Mannschaft er großes gerissen hat.

  6. King-Kong-Sasic: ()

    LEVERKUSEN!
    Saison 2001/02

    War vielleicht die überragendste Saison von Bayer Leverkusen!

  7. Schuhseppel: ()

    Und was hat er damals mit Leverkusen gewonnen????
    Gar nichts, nur Looser wie Ballack.

  8. King-Kong-Sasic: ()

    er wurde trainer des jahres in dieser saison.

    weiss nich,aber das is eigtl schon was;
    und wer weiss wie die saison ausgegangen wäre,wenn das spiel in u-haching nich so bitter verlaufen wäre.
    dann gibt das einen reisen schub,man gewinnt den dfb pokal!
    im cl-finale waren sie klar die bessere mannschaft…

    und wenn spieler wie ballack,nowotny,ramelow,schneider un butt mit 3titeln im gepäck nach asien fliegen…wer weiss–wäre D weltmeister 02.

    naja,trotzdem war er dort ein klasse trainer!

  9. stephan866: ()

    wow einmal hatte der spinner ein gutes Jahr indem er aber trotzdem nichts gewonnen hat aber im großen und ganzen ist er eine flasche und ein riesen großes arschloch!!!

Kommentar verfassen

Trackbacks Follow, Kommentare Nofollow



Ähnliche Artikel:


Tags: , , , , ,