Schwere Ausschreitungen beim Topspiel
Vor dem Topspiel der 2. Bundesliga am Montagabend kam es zu heftigen Ausschreitungen zwischen FCK- und KSC-Fans. Am Kreisel Löwenburg stießen die Karlsruher, die mit den Sonderzug angereist waren, auf Lauterer Fans. Die massiven Polizeiabsperrungen konnten nicht verhindern, dass dutzende Glasflaschen und ein Bengalo in die verfeindeten Gruppen flogen. Weiter im Verlauf der Malzstraße, zwischen den Hochhäusern, kam es zu direktem Auftreffen der gewaltbereiten Fans. Die Polizei trennte die Gruppen zwar, jedoch präsentierte sich das Polizeiaufgebot recht schlecht organisiert und verlor mehrere Male die völlige Kontrolle.
Bei ähnlich brisanten Spielen in der Vergangenheit hatte die Polizei stets die Kontrolle auf ihrere Seite. Im Derby gegen Mainz beispielsweise wurde ein Konfrontation am Kreisel durch das Abdrängen der Fans verhindert. Dieses Mal gelang dies nicht und es kam zu schweren Ausschreitungen, bei denen zahlreiche Polizisten verletzt wurden.
Morgen folgen Fotos und Videos vom Spiel.
Quelle: polizei.rlp.de
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Hi Lisa. Danke für den Eintrag in mein GB.Hast auch ne tolle Seite.
L G
Betze-Hermann
[...] Die Ausschreitung beim Derby FCK gegen KSC haben für einen 23-jährigen Studenten ein Nachspiel. Der Karlsruhe-Fan wurde am Kaiserslauterer Amtsgericht zu 3 Monaten auf Bewährung, 150 Stunden gemeinnützige Arbeit und ein 5-jähriges bundesweites Stadionverbot verurteilt. [...]
[...] Eintracht Braunschweig bringt laut Polizeidirektor Jürgen Schmitt viele Problemfans mit. Da es bei brisanten Spielen, wie gegen den Karlsruher SC oder Hansa Rostock, vermehrt zu Vorfällen mit Glasflaschen kam, wird nun als Präventivmaßnahme diese Zone eingerichtet. Zudem wird in der Malzstraße ein komplettes Halteverbot eingerichtet. Ohne diese Maßnahmen kam es bei dem Spiel gegen den KSC zu erheblichen Auseinandersetzungen und die Polizei verlor zeitweise die Kontrolle über die Situation. [...]