Unentschieden in Jena
Der FCK spielte in einer hart umkämpften Partie 1:1 gegen Jena. Schon in der 9. Minute gingen die Lauterer durch Josh Simpson in Führung. Marcel Ziemer legte ihm nach tollen Zuspiel von Tamás Hajnal geschickt auf.
Der FC Carl Zeiss Jena setzte den FCK immer wieder unter Druck, bis in der 51. Minute der Ausgleichstreffer gelang. Ashvetia traf sicher das Tor von Jürgen Macho.
In der 55. Minute gab es dann den Höhepunkt der Partie. Nach Foulspiel von Mathieu Béda kam es zu einer Rudelbildung mitsamt Betreuern und Trainer von Carl Zeiss Jena. Als der Schiedsrichter Dr. Fleischer die Situation beruhigt hatte, zog er folgerichtig für Beda die Gelb-Rote Karte und für Ashvetia, der Beda an der Gurgel gepackt hatte, die Rote Karte.
In der Nachspielzeit verhinderte Holzner mit der Hand ein schönes Kopfballtor von Emeka Opara. Das Schiedsrichtergespann übersah diese Unsportlichkeit und raubte uns jegliche Träume vom Aufstieg.
Quelle: kicker.de
Mehr dazu:
Schon unverschähmt so ein klares Handspiel nicht zu pfeifen! Da haben die Schiedsrichter echt geschlafen. Naja verdient wär’s eh nicht gewesen und geholfen hätts wahrscheinlich auch nix. Ich denk mal Rostock ist klar durch
[...] Inzwischen spielt der FCK in der 2. Liga und hat just heute die letzte, minimale Chance auf den Aufstieg verspielt. Wieder ein Jahr Zweitklassigkeit. Die Mannschaft wird wieder viele Spieler verlieren und ein neues [...]
Aufruf an alle: Diese Versager-Mannschaft gegen Köln mal auspfeiffen das is der einzige grund warum ich hoch geh. Es reicht! Da fahren wieder eine Menge Lautrer nach Jena für so einen Offenbarungseid einer nicht kämpfenden und lustlosen Mannschaft unter katastrophaler leitung eines Lumpenschiedsrichters, dem man aber net die schuld an so einem auftreten geben kann.schande!
Auf ein neues nächstes jahr mit andern spielern!
Vor dem letzten saisonspiel Zeit für ein Fazit:
Nach einer passablen Hinrunde, vielen Verletzungen von Leistungsträgern, einer schwachen Rückrunde und dem Trainerwechsel bleibt die Erkenntnis, das ein Aufstieg unserer Mannschaft in die 1.Liga letztendlich nicht verdient gewesen wäre. Gegen die Mitaufstiegskonkurrenten haben wir immer blass ausgesehen, selbst vor heimischem Publikum und bei den vermeintlich “Kleinen” haben wir zumindest auswärts auch nie Riesenspiele abgeliefert. Die Mannschaft hat nicht die Qualität die in der 1.Liga benötigt wird. Insbesondere unser Sturm und die mangelnde Chancenverwertung sind meines Erachtens die Hauptursache für den Nichtaufstieg. Was kann also für die kommende Saison in Liga Zwei verändert werden? Wir brauchen Stürmer die treffen(auch wenn das etwas kosten sollte), unser Nachwuchs muss wieder mehr mit einbezogen werden und auf drittklassige Spieler aus dem Ausland sollte man verzichten, egal wie preiswert sie sind! Ich denke mal es wird verdammt schwer in der nächsten Saison aufzusteigen, aber man darf es ja ruhig versuchen!
Grüße aus dem Rheinland!
Also ich fand das Unentschieden äußerst bedenklich. Die Mannschaft macht das frühe Tor, sonst hilft das zu mehr Selbstvertrauen, aber wie die sich von einem Abstiegskandidaten vorführen lassen. Und diese Leistung war jetzt kein Aussetzter, dass haben wir schon öfters diese Saison gesehen. Anscheinend müssen wir uns auf eine längere 2.Liga-Saison einstellen und das ist äußerst bedenklich: Gehörte Lautern nicht von wenigen Jahren noch zu den Unabsteigbaren?
Natürlich war das bedenklich, aber Jena stand schliesslich mit dem Rücken zur Wand und ich bezweifele ob unsere Spieler noch ernsthaft an den Aufstieg geglaubt haben! Ich verstehe auch nicht warum unser Team erst fünf Minuten vor Schluß gemerkt hat, das da nach vorne noch was gehen kann. Der nicht gegebene Elfer ist natürlich Pech aber kann keine Entschuldigung sein! Was die Unabsteigbarket angeht haben wir uns die letzten Jahre vor dem tatsächlichen Abstieg doch konsequent im unteren Tabellendrittel aufgehalten und oftmals mit viel Dusel die Klasse gehalten. Da war schon damals ein klarer Trend nach unten zu erkennen, den die seinerzeit verantwortlichen Herrschaften mit ihrer desolaten Einkaufspolitik und ihrer Selbstherrlichkeit verschuldet haben. Zurückgeblieben ist ein Scherbenhaufen der zunächst mal finanziell gekittet werden musste, selbstverständlich zu Lasten des sportlichen Erfolges. Jetzt muss man erstmal eine Mannschaft “bauen” die der zweiten Liga gewachsen ist, die den Fans das Gefühl gibt auch für sie zu spielen und die mittelfristig den Wiederaufsteig erreicht. Ob das schon in der kommenden Saison gelingt ist fraglich, aber träumen darf man ja wohl noch!
Grüße aus dem Rheinland